29 November 2012
Prof. Lam hat das Karaokieren dokumentiert.
Auf dem folgenden Foto sind Vinh und ich bei der Songauswahl. Wir konnten jedoch nichts finden, das seiner hohen Stimmlage und meiner Englisch-Fixierung gerecht wurde. Es lief auf "Cats in the cradle" mit Tring hinaus.
Zum Teacher's Day werden Unmengen an Blumen verschenkt und alte Lehrer besucht, oder zumindest kontaktiert. Die Küche im Plankton Department hat bis Freitag blümerant geduftet!
27 November 2012
Field Trip: Area A; 27.11.2012
Es war eine Ausfahrt nach Van Phong Bay, ca. 80 km nördlich von Nha Trang. Ich bekam Unterstützung von Thinh und die 2 Bootsleute haben fleißigst mitgeforscht. Leider hat nicht alles einwandfrei geklappt. Die Multisonde für Wasserparameter (Temperatur, Tiefe, Chlorophyll-Konzentration etc.) hat nicht getan, was sie sollte. Nun ja, ich sollte wohl froh sein, meine Planktonproben heil nach Hause gebracht zu haben. Auf dem Weg, dem HIGHWAY N°1 ist soooo viel Verkehr und sooo wenig Platz, dass ich mehr als 1Mal den Atem anhielt bei einem riskanten Überholmanövers eines entgegen kommenden Busses.
Die Schweine wohnen hinter'm Haus des Straßenrestaurants, wo wir nach 6 Stunden Arbeit zu Mittag essen. Sie stinken brav vor sich hin und scheinen nur unweit von ihrem, mit Chili und Zwiebeln veredeltem Schicksal zu leben... :-(
26 November 2012
Hast du Würmer...
...bist du nie allein.
Der Himmel riss auf und lief aus. Das war am Samstag um 18:27 Uhr. 15 Minuten nachdem ich die Wettersituation für joggbar deklarierte...
Und während ich mir noch einen Spaß aus Pfützenspringen machte, war ich auch schon durchnässt und die Straße war ein Teich. Weitere 15 Minuten später erreichte ich mein Hotelzimmer, im dem die Befestigung der Badezimmerleuchtstoffröhre den Wassermassen nicht mehr standhalten konnte. An den Wänden lief es herunter. Aus dem Wasserhahn kamen Würmer, leider zu schnell entflohen, um sie genauer zu inspizieren. Sogar Erwin, Egon und Paul (wie die Familienbeziehungen zwischen den 3 Gekkos ist, hab ich noch nicht in Erfahrung bringen können) krabbelten aufgeregt trotz Lichtschein durch das Zimmer und ließen sich abwechselnd von der Decke fallen.
10 Stunden später gab ich Bericht über das Leck im Bad: "Ist bekannt. Danke." Das war's...
Der Himmel riss auf und lief aus. Das war am Samstag um 18:27 Uhr. 15 Minuten nachdem ich die Wettersituation für joggbar deklarierte...
Und während ich mir noch einen Spaß aus Pfützenspringen machte, war ich auch schon durchnässt und die Straße war ein Teich. Weitere 15 Minuten später erreichte ich mein Hotelzimmer, im dem die Befestigung der Badezimmerleuchtstoffröhre den Wassermassen nicht mehr standhalten konnte. An den Wänden lief es herunter. Aus dem Wasserhahn kamen Würmer, leider zu schnell entflohen, um sie genauer zu inspizieren. Sogar Erwin, Egon und Paul (wie die Familienbeziehungen zwischen den 3 Gekkos ist, hab ich noch nicht in Erfahrung bringen können) krabbelten aufgeregt trotz Lichtschein durch das Zimmer und ließen sich abwechselnd von der Decke fallen.
10 Stunden später gab ich Bericht über das Leck im Bad: "Ist bekannt. Danke." Das war's...
24 November 2012
stellt euch das Geräusch von 50 Fleischermessern vor, die auf totes Tier und anschließend den Holzblock treffen
Und jetzt noch die Stimmen von hunderten Ein- und VerkäuferInnen. Könnt ihr euch die Geräuschkulisse vorstellen!?
Ich habe die Entdecker-Hanna mal wieder ausgepackt, einen größeren Markt im Stadtzentrum besucht und Straßen erkundet, die ich bisher noch nicht mit meiner exotischen Präsenz beglückt habe ;-)
Baracuda, Makrele, Muräne, Hai, Kalmar, Shrimps, Krebse, Muscheln, Schnecken, Quallen, Huhn, Rind, Schwein, Berge von Salat, Knoblauch, Ingwer, Möhren, Gurken, Bambus, Grünzeug, dessen Namen ich nicht kenne, Chili, Melonen, Bananen, Kleider, Schmuck, Schuhe.............. Alles hab ich geseh'n.
Und auch die Stinkfrucht, Jackfruit oder Durian genannt gab's zu kaufen (Gruß an A). In Singapur ist sie ja verbannt von der U-Bahn oder dem Flughafen. Hier stören sich die wenigsten an schlechten Gerüchen (und auch Geräuschen).
Ich habe die Entdecker-Hanna mal wieder ausgepackt, einen größeren Markt im Stadtzentrum besucht und Straßen erkundet, die ich bisher noch nicht mit meiner exotischen Präsenz beglückt habe ;-)
Baracuda, Makrele, Muräne, Hai, Kalmar, Shrimps, Krebse, Muscheln, Schnecken, Quallen, Huhn, Rind, Schwein, Berge von Salat, Knoblauch, Ingwer, Möhren, Gurken, Bambus, Grünzeug, dessen Namen ich nicht kenne, Chili, Melonen, Bananen, Kleider, Schmuck, Schuhe.............. Alles hab ich geseh'n.
Und auch die Stinkfrucht, Jackfruit oder Durian genannt gab's zu kaufen (Gruß an A). In Singapur ist sie ja verbannt von der U-Bahn oder dem Flughafen. Hier stören sich die wenigsten an schlechten Gerüchen (und auch Geräuschen).
23 November 2012
wie viele Mandarinen kann ein Mensch am Tag wohl essen?
1 kg Mini-Mandarinen: 1 €. Also wird der Blumenschmuck substituiert. Sie sind süß, ein bisschen sauer, saftig, einfach zu schälen, perfekt. Bisher waren es maximal 10 zum Frühstück. Ich lege sozusagen einen Mandarinen-Spiegel an; für schlechte Zeiten.
Weil ich ein bisschen heimwehig war, befinde ich mich jetzt in Meditationskur (Danke an V für dieses Bild). Es ist wie mit Frederik: gerade ist Sammel-Zeit.
22 November 2012
Bring Blumen
Wer eingeladen wird, sollte nicht mit leeren Händen kommen. Also kaufte ich Blumen."Und was ist mit mir? Wo ist der zweite Straus?" sagte Papa-Duong.
Schock.
Bringt man womöglich einem Vietnamesen auch Blumen!?
Tho, ihre Mama, ihr Papa, eine Freundin der Mutter und Viet, ein Schulfreund von Tho, brachen in Gelächter aus bei dem Anblick meines erschrockenen Gesichts. "Just kidding." bekam ich zu hören.... Es war dennoch eine wahre Freude, denn ich bekam verführerischen Duft, Kunst und eine überglückliche Mama-Duong für mein Geld. Blumen und alle Anwesenden wurden ausgiebigst per Fotoapparat für die Nachwelt festgehalten.
Schock.
Bringt man womöglich einem Vietnamesen auch Blumen!?
Tho, ihre Mama, ihr Papa, eine Freundin der Mutter und Viet, ein Schulfreund von Tho, brachen in Gelächter aus bei dem Anblick meines erschrockenen Gesichts. "Just kidding." bekam ich zu hören.... Es war dennoch eine wahre Freude, denn ich bekam verführerischen Duft, Kunst und eine überglückliche Mama-Duong für mein Geld. Blumen und alle Anwesenden wurden ausgiebigst per Fotoapparat für die Nachwelt festgehalten.
21 November 2012
Der junge Vietnamese
Der Vietnamese ist von Natur aus ein sehr kollegiales und Familien-fixiertes Individuum. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass schon in jungen Jahren lebenslange Versprechen eingegangen werden. Mann ist ca. 25, Frau 23. Das Resultat ist eine florierende Gilde der Hochzeitsfotographen (Gruß an T in H, der hier auf endlich auf seine Kosten käme). Es werden die romantischsten Plätze aufgesucht und gemeinsam mit einer Stylistin (oder wie man das nennt), mindestens einem Gehilfen für Licht und genügend Blumen kann das frisch-vermählte Paar bei Sonnenuntergang im Sand kien, auf dem Segelboot stehend in die Ferne schauen oder am Straßenrand posieren. Warum nicht mal ne Verfolgungsjagd mit Braut und Bräutigam? Ein Motorroller fährt voraus, und ein verkehrt-herum sitzender Kameramann filmt das über und über mit Blumen bepackte Hochzeitsauto.
Und wo wir schon dabei sind: gehupt wird nicht unbedingt, das würde ja total untergehen im Dauerhupen der Autos, Busse und Roller, die sagen: "Ich bin hier!" "Direkt hinter dir!" "Jetzt schon neben dir!" "Achtung, jetzt hab ich dich überholt!"
Und wo wir schon dabei sind: gehupt wird nicht unbedingt, das würde ja total untergehen im Dauerhupen der Autos, Busse und Roller, die sagen: "Ich bin hier!" "Direkt hinter dir!" "Jetzt schon neben dir!" "Achtung, jetzt hab ich dich überholt!"
19 November 2012
Men who stare at birds
Kleintierschau würde es in deutschen Dörfern heißen. Hier sind es Vögel, die am Sonntag Morgen auf einen kleinen Platz im Schatten einiger Bäume und umringt von Cafés getragen werden. 7.30 Uhr und Tho, Viet und ich haben schon Pho gefrühstückt und sitzen mit einem Ca Phe und eisgekühltem Tee gegenüber. Wir schauen zu, wie Käfige herbei gebracht und weggetragen werden, ab und zu ein einzelner in die Bäume gehängt wird und die Vögel aufgeregt von Stange zu Stange hüpfen und fleißig trällern.
17 November 2012
16 November 2012
15 November 2012
14 November 2012
Jo goes aerobic
Wer Freunde finden will muss wohl durch die Hölle gehn. Ich jedenfalls habe mir sogar Aerobic angetan, um einen Feierabend mit Tho zu verbringen. Stellt euch 30 schlanke, zierliche, 1,50m große Vietnamesinnen vor, die scheinbar seit Jahrzehnten zu Techno-Musik auf und ab und vor und zurück hüpfen. Und dann stellt mich in ihre Mitte.
Zum Brüllen.
Jede einzelne wahr hochkonzentriert und auch ich habe mein bestes gegeben, doch leider musste ich viel zu oft lachen und meinen Takt korrigieren oder meine Füße sortieren oder darauf achten, meine Vorderfrau nicht zu treten. (GRUß AN D IN B, die diese Erfahrungen auch schon so erlebt hat ;-) Ich weiß jetzt wie du dich fühltest.)
Obwohl es schrecklich war, kann ich mir vorstellen, nochmal in den Kurs zu gehen. Nur um mir vorzustellen, wie all diese Frauen später nach Hause gehen würden und ihren Freunden erzählen :"Also heute war da so eine Europäerin oder Amerikanerin im Kurs, und also Taktgfühl haben die ja absolut nicht. Und vielleicht sind die einfach zu groß und ungelenkig, um ordentlich Aerobic zu machen. Die soll mal schön wieder zu ihrem Kampfsport geh'n."
Zum Brüllen.
Jede einzelne wahr hochkonzentriert und auch ich habe mein bestes gegeben, doch leider musste ich viel zu oft lachen und meinen Takt korrigieren oder meine Füße sortieren oder darauf achten, meine Vorderfrau nicht zu treten. (GRUß AN D IN B, die diese Erfahrungen auch schon so erlebt hat ;-) Ich weiß jetzt wie du dich fühltest.)
Obwohl es schrecklich war, kann ich mir vorstellen, nochmal in den Kurs zu gehen. Nur um mir vorzustellen, wie all diese Frauen später nach Hause gehen würden und ihren Freunden erzählen :"Also heute war da so eine Europäerin oder Amerikanerin im Kurs, und also Taktgfühl haben die ja absolut nicht. Und vielleicht sind die einfach zu groß und ungelenkig, um ordentlich Aerobic zu machen. Die soll mal schön wieder zu ihrem Kampfsport geh'n."
13 November 2012
Hai
Wie unangebracht ist es wohl, "Hi!" zu Mr. Hai zu sagen, wo er doch Senior-Scientist ist!?
Und ich höre einfach nicht den Unterschied zwischen "ba" = drei und "bà" = Oma. Gestern sagte ich: "Ich möchte Oma kaufen!" und die Kantine lachte. Ob die wohl auch in die Plastiktüte gepackt werden würde.....?
Und ich höre einfach nicht den Unterschied zwischen "ba" = drei und "bà" = Oma. Gestern sagte ich: "Ich möchte Oma kaufen!" und die Kantine lachte. Ob die wohl auch in die Plastiktüte gepackt werden würde.....?
12 November 2012
11 November 2012
Hitchhiker
Ben und Tho haben mir am Wochenende den coolsten Platz in ganz Nha Trang gezeigt: die Mini-Saftbar eines Weltenbummlers. Großartige Musik in der best-eingerichtetsten Wohnung. Der Mann hatte eine clevere Idee: einfach die Tür auflassen und Shakes und Smoothies verkaufen wenn jemand zufällig rein kommt.
Außerdem gab es zum ersten Mal Pho zum Frühstück. Das ist eine herzhafte Suppe mit Glasnudeln und ein paar Bröckchen Fleisch und Gemüse. Kann ich mir gut als Katerfrühstück vorstellen. Allerdings ist die Nahrungsaufnahme mit Stäbchen bei solchen Gerichten immer noch mit allgemeiner Belustigung verbunden.
10 November 2012
Quak
Gegrillt und mit einem Dipp aus Limette, Salz und Chili schmeckt Frosch noch besser. Ich würde allerdings behaupten, dass es sich eher um Kröten handelt, so groß wie die Viecher sind. Die kommen übrigens aus der Farm. Würde ich ja zu gern sehen, wie jemand Kröten züchtet...
Gestärkt von allerlei weiterer Leckereien zum Karaoke! Mein erstes Mal! Und ich sang "Let it snow"...
Ich gönne den Kollegen ja das Vergnügen und mache mich zum Affen. Tatsächlich hatte ich aber wirklich Spaß. Insbesondere, wenn vietnamesische Schlager erklangen und die Abteilungsleiter herzzerreißend in's Mikrofon trällerten und dabei ihren bewegtesten Gesichtsausdruck zum Besten gaben!
Ich gönne den Kollegen ja das Vergnügen und mache mich zum Affen. Tatsächlich hatte ich aber wirklich Spaß. Insbesondere, wenn vietnamesische Schlager erklangen und die Abteilungsleiter herzzerreißend in's Mikrofon trällerten und dabei ihren bewegtesten Gesichtsausdruck zum Besten gaben!
09 November 2012
08 November 2012
Mucus
Ein weitere Tag auf dem Meer. Mit Hanh, die ihren PhD an Mushroom corals und deren Schleim macht. Dafür haben sie, ihr Betreuer Ivan und eine Assistentin, beide aus Frankreich, schnorchelnd Proben genommen und an Board den Schleim gesammelt. Obacht ist geboten, wenn der Wind sehr stark bläst und den Schleim verweht. Der besteht übrigens größtenteils aus Zuckern, damit ganz bestimmte Bakterien gut wachsen, ist sowas wie der Hausgarten der Koralle.
Jetzt stehen hier sooooo viele Proben rum, wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass solche Massen nötig sind!?
UND ICH BIN SOWAS VON K.O.
06 November 2012
Der frühe Vogel fängt die Larve
4:30 - der Wecker klingelt
4:40 - der Wecker klingelt - ein Auge vorsichtig öffnen - ja, doch, es ist noch dunkel. Blick auf die Uhr. Tatsächlich. Aufstehenszeit.
Wer forschen will muss leiden wie man so schön sagt...
Kaffee - Banane - Sonnencreme - Luftdruck checken und Sonde programmieren - Kisten schleppen - private spot an board finden - los geht's.
Die Kollegen schlafen jetzt erstmal. eine 1,5 stündige Bootstour raus aus der weitläufigen Bucht. Wir sind zu 11. - Planktonforscher und Wasserchemiker.
Um 7:40 erreichen wir die äußerste Probenahmestelle. Der Motor wird ausgeschaltet und schon wuseln alle Mann emsig über die Planken, messen Wassertiefe, Temperatur, Salinität, nehmen Wasserproben, ziehen diverse Planktonnetze aus der Tiefe hoch oder füttern die Fische...
Und während wir zur 2. Station tuckern, die Wassermelone kreist und meine Larven dem Formol erliegen, zieht die Regenfront über die Hotels von Nha Trang hinweg und hinterlässt einen Ententeich, der zum Fischen einlädt.
4:40 - der Wecker klingelt - ein Auge vorsichtig öffnen - ja, doch, es ist noch dunkel. Blick auf die Uhr. Tatsächlich. Aufstehenszeit.
Wer forschen will muss leiden wie man so schön sagt...
Kaffee - Banane - Sonnencreme - Luftdruck checken und Sonde programmieren - Kisten schleppen - private spot an board finden - los geht's.
Die Kollegen schlafen jetzt erstmal. eine 1,5 stündige Bootstour raus aus der weitläufigen Bucht. Wir sind zu 11. - Planktonforscher und Wasserchemiker.
Um 7:40 erreichen wir die äußerste Probenahmestelle. Der Motor wird ausgeschaltet und schon wuseln alle Mann emsig über die Planken, messen Wassertiefe, Temperatur, Salinität, nehmen Wasserproben, ziehen diverse Planktonnetze aus der Tiefe hoch oder füttern die Fische...
Und während wir zur 2. Station tuckern, die Wassermelone kreist und meine Larven dem Formol erliegen, zieht die Regenfront über die Hotels von Nha Trang hinweg und hinterlässt einen Ententeich, der zum Fischen einlädt.
05 November 2012
Goooooooooooood morning Vietnaaaaaaaam!
(Gruß an D)
Das muss ein typisch sietnamesisches Wochenende gewesen sein: früh aufstehen, in die Stadt fahren Ca Phe trinken gehn, einkaufen, mittagessen, fernsehen...
Um ein bisschen mehr Hanna-Style reinzubringen bin ich die Privatfelsen des Hotels entlanggeklettert, um jede Menge Krebse in Augenschein zu nehmen und bei Ermüdung der Arme in's Wasser zu springen. Die Strecke zurück zum Hotel wurde schwimmend zurück gelegt.
Zufrieden bin ich, wenn ein Plan aufgeht und ich geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe; etwas überrascht über mich selbst, dass ich extrem aufgeregt bin, in die trüben Wogen zu steigen und bei der kleinsten Berührung mit einer Alge sogleich an Haiattacken oder beißende Seegurken denke und zusammenzucke. Auf den Bus wartend, links und rechts von der Hotelauffahrt.
Das muss ein typisch sietnamesisches Wochenende gewesen sein: früh aufstehen, in die Stadt fahren Ca Phe trinken gehn, einkaufen, mittagessen, fernsehen...
Um ein bisschen mehr Hanna-Style reinzubringen bin ich die Privatfelsen des Hotels entlanggeklettert, um jede Menge Krebse in Augenschein zu nehmen und bei Ermüdung der Arme in's Wasser zu springen. Die Strecke zurück zum Hotel wurde schwimmend zurück gelegt.
Zufrieden bin ich, wenn ein Plan aufgeht und ich geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe; etwas überrascht über mich selbst, dass ich extrem aufgeregt bin, in die trüben Wogen zu steigen und bei der kleinsten Berührung mit einer Alge sogleich an Haiattacken oder beißende Seegurken denke und zusammenzucke. Auf den Bus wartend, links und rechts von der Hotelauffahrt.
03 November 2012
02 November 2012
01 November 2012
Hunde
Ich war schwimmen. Früh am Morgen. So wie viele Vietnamesen. Das ist besser als Schwimmbad, denn ich brauch mich nicht über tratschende Konglomerate stark einparfümierter Frauen (diese Kombination habe ich tatsächlich auch hier gesehen) aufzuregen, denn ich hab ja genügend Platz auszuweichen.
Wie dem auch sei, ich schwimme so meiner Wege, und werfe einen prüfenden Blick Richtung Strand, wo mein Handtuch auf meinen Sandalen neben Shorts und T-Shirt liegt. Auch ein kleiner weißer Hund lässt seinen prüfenden Blick über mein Häufchen schweifen. Dann noch ein prüfender Schnüffler. Ah ja, scheint ihm der richtige Haufen an diesem riesigen Strand zu sein. Beinchen heben. "Meins".
Ist das denn zu fassen.
Ich meine, ich hätte ihn noch zu mir hin grinsen sehen, bevor er auf der Hinterhand kehrt machte und von dannen wackelte....
Wie dem auch sei, ich schwimme so meiner Wege, und werfe einen prüfenden Blick Richtung Strand, wo mein Handtuch auf meinen Sandalen neben Shorts und T-Shirt liegt. Auch ein kleiner weißer Hund lässt seinen prüfenden Blick über mein Häufchen schweifen. Dann noch ein prüfender Schnüffler. Ah ja, scheint ihm der richtige Haufen an diesem riesigen Strand zu sein. Beinchen heben. "Meins".
Ist das denn zu fassen.
Ich meine, ich hätte ihn noch zu mir hin grinsen sehen, bevor er auf der Hinterhand kehrt machte und von dannen wackelte....





