Es ging von 0 auf 1500 Meter! Leider nur im Taxi. Dennoch mit bester Laune, Shiraz und Wassermelone im Gepäck.
Gleich hinter den Reisfeldern von Nha Trang türmen sich die Berge auf. Durch tropischen Wald ging es auf holpriger Straße vorbei an Eukalypten und zahlreichen Epiphyten bis zur Endstation, dem Berghaus von Alexandre Yersin. Der hat den Pesterreger Yersinia pestis entdeckt und in Nha Trang Bäume mit potentieller Anti-Malaria-Wirkung kultiviert.
Jedenfalls kamen wir da oben an und wollten ne Runde durch den Jungel drehen, als uns Schilder darauf hinwiesen, dass unbedingt ein Guide zu Hilfe zu ziehen sei. Wir wollen also einen Ranger bezahlen, der uns jedoch sagt: 10 Leute sind zu viel und sowieso sind da zu viele Pflanzen im Wald... Ach so. Wer hät's gedacht.
Also machen wir uns alleine auf den Weg, stoppen aber nach 10 Minuten Rutschpartie in einem trockenen Flussbett, weil die ersten von Blutegeln attackiert werden. Es gab dennoch genügend zu sehen und fotografieren: eine pygmäen Mantis, Egel, Moos, Spinnen etc.
Es war außerdem frisch, um nicht zu sagen kalt!
Und unglaublich still.
Hatte ich beides schon lange nicht in Kombination.